In verschiedenen Lebensphasen können herausfordernde und schwierige Zustände das psychische Befinden bestimmen und in manchen Fällen mit ausgeprägtem Unbehagen einhergehen. Alltägliche Erledigungen können dabei erschöpfend, innere Kämpfe mit sich selbst quälend, das Beziehungsleben und soziale Kontakte mühsam oder berufliche Angelegenheiten überfordernd sein.
Als fundierte Behandlungsmethode wende ich das psychoanalytische Verfahren an. Mithilfe dieser ursachen- und prozessorientierten Methode wird ein tiefergehendes Ergründen individueller Erlebnis- und Verhaltensmuster sowie Persönlichkeits- und Beziehungsstrukturen ermöglicht.
Die Ausgangsbasis ist, dass bisher Erlebtes auf unsere Gefühls-, Denk- und Handlungsweisen Einfluss nimmt und zum Teil unbewusst in der Gegenwart nachwirkt. Psychische Symptome sind Ausdruck nicht überwundener, belastender Erlebnisse und zugrunde liegender Konflikte. Diese wie auch damit verbundene Wünsche können durch das freie Aussprechen von Gedanken und Empfindungen in der analytischen Behandlung zugänglich und verarbeitet werden.
Wesentlich ist, einen inneren Vorgang anzuregen, Einsichten in das eigene Erleben, neue emotionale Erfahrungen und Perspektiven zu bewirken, welche zu nachhaltigen strukturellen Veränderungsprozessen führen. Auf diese Weise kann der tiefgreifende Prozess dazu beitragen, psychisches Leid sukzessive zu lindern und ein freieres Selbst- und Beziehungserleben sowie eine höhere Handlungsfähigkeit zu erreichen.
Der Ablauf und die Gesamtdauer orientieren sich nach Ihrem Anliegen, wobei die einzelnen Einheiten bei den folgenden Behandlungsformen jeweils 50 Minuten dauern:
° Kurztherapie: Themenfokussiertes und stabilisierendes Setting innerhalb eines begrenzten Zeitraumes.
° Psychoanalytische Psychotherapie: Findet umfassender ein oder zwei Mal die Woche im Sitzen statt.
° Psychoanalyse: Erfolgt ab drei Einheiten die Woche liegend auf der Couch.